Was Kindergartenkinder NICHT brauchen - gegen den Frühförderwahn

Was Kindergartenkinder NICHT brauchen – gegen den Frühförderwahn

Die Bücher, die Eltern vor der zu frühen leistungsbezogenen Förderung ihrer Kinder warnen, werden immer mehr. Denn nicht zuletzt die Ergebnisse der Hirnforschung zeigen: Zuerst muss ein Kind lernen zu spielen, zu streiten, Phantasie zu entwickeln, allein zu sein. Das ist die Basis, auf der dann das weitere Lernen aufbauen kann.

„Genau diese Fähigkeiten kann man aber nicht gelehrt oder vermittelt bekommen, man muss sie sich abschauen und man kann sie nur dann erwerben, wenn man Erfahrungen aller Art macht. Dafür braucht das menschliche Gehirn jede Menge Input. Genau den bekommt es, wenn Kinder klettern, matschen oder träumen. Den bekommt es auch, wenn Kinder eine Bande gründen und aushandeln, wer der Chef ist, und sei es nur für diesen Nachmittag. Den bekommt es, wenn Kinder von der Mauer springen und den Weg zum Bäcker allein gehen.“

Besonders gefährlich für die Entwicklung der Kinder sind elektronische Medien. Sie wirken als „Beziehungskiller und damit sogar als Entwicklungshemmnisse.“ „Kein elektronisches Medium macht ein Kind emotional, sozial, kognitiv oder körperlich kompetenter. Kein Kind wird am Computer kreativer, seelisch stabiler oder ein bisschen mehr es selbst.“

Die obigen Zitate sind einer Buchbesprechung entnommen des neuen Buches von Herbert Renz-Polster und Gerald Hüther „Wie Kinder heute wachsen“. Hier der Link zu der Buchbesprechung.