Monatsspruch März

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Monatsspruch März

„Da weinte Jesus.“ Johannes 11, 35

Es war echt eine krasse Situation. 

Sein Freund Lazarus war tot. Und das, obwohl die Schwestern Maria und Martha rechtzeitig eine Nachricht an Jesus geschickt hatten. Doch der kam zu spät – hatte sich scheinbar sogar bewusst Zeit gelassen, bevor er nach Betanien aufgebrochen war. 

Seinen Jüngern sagte er ganz offen: Lazarus ist gestorben.

Maria und Martha sind völlig aufgelöst, als er bei ihnen ankommt, und Jesus sieht, wie die beiden Schwestern leiden. 

Hierauf folgt der Vers, der die Monatslosung im März bildet: 

„Da weinte Jesus.“

Ich glaube nicht, dass Jesus wirklich traurig war, weil Lazarus gestorben war. Dafür hatte er ja eine Lösung. Er wusste bereits, dass er ihn wieder auferwecken würde. Dass dieses Problem schon sehr bald keins mehr sein würde. 

Aber Jesus war bewegt von den Gefühlen von Maria und Martha. Von ihrer Trauer und Verzweiflung. Das konnte er nicht gut mit ansehen und musste darum auch weinen. 

Ich weiß nicht, wie es dir geht, wenn du dir bewusst machst, dass Jesus Christus, der Sohn Gottes, auch von deinen Gefühlen bewegt wird und dass es ihm nicht egal ist, wie es dir jetzt gerade in diesem Moment geht. Und das unabhängig davon, dass er genau weiß, dass der Schmerz oder die schwierige Phase vorübergehen wird. Er, der allmächtige Gott, ist bewegt von deinem Gemütszustand. Er fühlt und leidet mit dir. Es ist ihm nicht egal. 

Ich wünsche dir, dass dich dieser Vers tröstet, wenn du gerade auch in so einer schmerzhaften Phase steckst. 

Und ich wünsche dir, dass du es machen kannst wie Martha und Maria – voller Vertrauen mit dem Schmerz zu Jesus zu gehen und vielleicht einfach eine Runde mit ihm gemeinsam weinen. 

Sei dir sicher: Jesus ist es nicht egal, wie es dir geht.

(Gedanken zum Monatsspruch im März 2026 von Martina Struwe)

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