25/03/2026 0 Kommentare
Predigt über Mirjam
Predigt über Mirjam
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Predigt über Mirjam
Predigt zu Mirjam von Lektorin Ilse Styhler
gehalten am 22.03.2026 im Zuge der Predigtreihe "Frauen in der Bibel".
Ihr Lieben, als ich gefragt wurde, ob ich bei der Predigtreihe „Frauen in der Bibel“ mitmachen möchte, fühlte ich mich sehr geehrt. Doch dieses Gefühl bekam einen klammen Beigeschmack, denn ich begann zu zweifeln. „Du kannst dich doch nicht in die Reihe von Predigern mit jahrzehntelanger Erfahrung einreihen? Du kannst niemals theologisch mithalten!“ Doch viele von euch kennen mich inzwischen schon ein bisschen und können sich vorstellen, was oder wer gewann. Mein Ehrgeiz und die Herausforderung!
Ich erinnerte mich nämlich, dass ich schon seit 25 Jahren die biblischen Mirjam besser kennenlernen wollte. Seit 25 Jahren? Ja, denn meine Miriam ist inzwischen so alt und die Diskussion zwischen meinem Mann und mir, wohlgemerkt im Kreissaal ?, ist für mich noch sehr präsent. Ich hatte nämlich einen anderen Namen für unsere Tochter ausgesucht.
Aus diesem eigenen Wunsch heraus und dem Gebet für diesen Gottesdienst und vor allem für die Predigt, machte ich mich auf den Weg, auf den Weg zur Prophetin Mirjam. Denn ich wünsche mir, dass Mirjam eine Person ist, die uns nahe ist. Deren Eigenschaften wir gemeinsam entdecken. Die wir in unser Leben einladen, damit Gott in unserem Leben wirken kann.
Und es war leicht, mir Mirjam in ihrem Handeln, in ihren Erlebnissen vorzustellen. Ähnlich wie in einem Film bauten sich Szenen vor meinem inneren Auge auf.
1 Und es ging hin ein Mann vom Hause Levi und nahm eine Tochter Levis zur Frau.
2 Und sie ward schwanger und gebar einen Sohn. Und als sie sah, dass es ein feines Kind war, verbarg sie ihn drei Monate.
3 Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, nahm sie ein Kästlein von Rohr für ihn und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind hinein und setzte das Kästlein in das Schilf am Ufer des Nils.
4 Aber seine Schwester stand von ferne, um zu erfahren, wie es ihm ergehen würde. 5 Und die Tochter des Pharao ging hinab und wollte baden im Nil, und ihre Dienerinnen gingen am Ufer hin und her. Und als sie das Kästlein im Schilf sah, sandte sie ihre Magd hin und ließ es holen.
6 Und als sie es auftat, sah sie das Kind, und siehe, das Knäblein weinte. Da jammerte es sie, und sie sprach: Es ist eins von den hebräischen Kindlein.
7 Da sprach seine Schwester zu der Tochter des Pharao: Soll ich hingehen und eine der hebräischen Frauen rufen, die da stillt, dass sie dir das Kindlein stille?
8 Die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Geh hin. Das Mädchen ging hin und rief die Mutter des Kindes.
9 Da sprach die Tochter des Pharao zu ihr: Nimm das Kindlein mit und stille es mir; ich will es dir lohnen. Die Frau nahm das Kind und stillte es.
10 Und als das Kind groß war, brachte sie es der Tochter des Pharao, und es ward ihr Sohn, und sie nannte ihn Mose; denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.
Der Film beginnt und unser Blick fällt zum ersten Mal auf Mirjam, wie sie versteckt hinter Schilfblättern am Ufer des Nils hockt. Ein kleines Mädchen, das nur ein Ziel hat: das Kästchen nicht aus den Augen zu verlieren, das da auf dem Wasser schwimmt. Die Mutter hat getan, was sie konnte. Nun ist nur noch die Schwester da, um das Baby zu behüten. Wenn sie nicht aufpasst, ist ihr kleiner Bruder verloren. Sie hört Stimmen, Gelächter. Aus ihrem Versteck beobachtet sie die Ankunft der Prinzessin mit ihren Dienerinnen. So nah ist sie ihnen – und dennoch so fern. Wie Frauen aus einer anderen Welt. Doch eine von ihnen kommt immer näher, entdeckt das Kästchen, wird neugierig, öffnet es – und erschrickt. Was hat sie erwartet? Sicher nicht ein weinendes Baby.
Mirjam hält den Atem an. Jetzt ist ihr kleiner Bruder in der Hand der anderen, der Feinde. Die Gedanken im Kopf des Mädchens und der Prinzessin überschlagen sich. Beide wissen, worum es geht: um Leben oder Tod.
Und das Unvorhersehbare geschieht: die Prinzessin verliebt sich in diesen kleinen Burschen und folgt ihrem Herzen. Gegen alle gesellschaftlichen und politischen Regeln, gegen Gesetze und Strafandrohungen, gegen den Willen ihres Vaters. Sie riskiert viel.
Und Mirjam? Sie ist zur rechten Zeit am rechten Ort. Und sie handelt. Schnell. Mutig. Klug. Es hätte auch schiefgehen können. Sie kommt aus ihrem Versteck.
Zeigt sich und zeigt der Prinzessin einen Weg auf, wie sie das Kind behalten kann.
Ohne es auszusprechen, verbünden sich die drei ungleichen Frauen: die Prinzessin, die Mutter und die Schwester. Obwohl sie gelernt haben, einander zu misstrauen, einander zu fürchten, macht die Liebe sie zu Komplizen. Gegen staatlich legitimierte Gewalt, gegen Unrecht und Ausgrenzung, gegen Angst und Terror. Um ein Kind, ein Menschenleben zu retten.
Das ist kein schlechter Start in eine Geschichte. Und es ist ja nicht irgendeine Geschichte, sondern DIE Geschichte, die bis heute das Selbstverständnis und Gottesverhältnis des Volkes Israel, des Judentums und auch des Christentums prägt: Gott führt aus Sklaverei und Unterdrückung in die Freiheit. Unser Gott ist ein parteiischer Gott. Er steht auf der Seite der Schwachen, der Heimatlosen, der an den Rand gedrängten. Das zeigt er effektiv in dieser Geschichte.
Und diese Geschichte beginnt ganz klar mit Frauen! Ohne sie gäbe es diese Geschichte gar nicht. Ohne die mutige Mutter, die aufmerksame Schwester und die fremde Prinzessin aus dem Palast. Sie sorgen dafür, dass der spätere Held der Geschichte überhaupt überlebt. Sie handeln mutig und listig, mit Charme und Scharfsinn, und gegen jede political correctness!
Und sie haben Gott auf ihrer Seite. So wie auch heute Mädchen, Frauen und Männer, die sich an die Seite der Opfer von Gewalt und Unrecht stellen. Die sich einsetzen für Freiheit und das Recht auf Bildung, auf Schutz des Lebens. Die sich nicht einschüchtern lassen und ihr Leben riskieren für das Leben anderer.
(Zwischenmusik Orgel)
Tauchen wir ein in die nächste Filmszene, die sich viele Jahre später ereignet.
9 Und die Ägypter jagten ihnen nach, alle Rosse und Wagen des Pharao und seine Reiter und das ganze Heer des Pharao, und holten sie ein, als sie am Meer bei Pi-Hahirot vor Baal-Zefon lagerten. (2. Mose 14,9)
Kriegsgeschrei dröhnt in Mirjams Ohren. Näher und näher kommt das bedrohliche Grollen. Sie wagt nicht mehr sich umzudrehen. Rennt um ihr Leben. Weg von dem Geruch nach Schweiß und Gewalt, von Hass und Sklaverei, von Grausamkeit und Unterdrückung. Rennt weg vor der Gewalt, die sie wie so viele andere auch erfahren und durchlitten hat. Nie wieder, denkt sie, nie wieder will ich so gedemütigt, so misshandelt werden. Lieber sterben. Aber nein, nicht sterben. Leben will sie.
Endlich leben. In Freiheit. Ohne Angst durch Straßen gehen, sich nicht mehr verstecken müssen unter Tüchern, hinter Mauern, hinter Schweigen. Unsichtbar sein als Fremde. Als Frau. Sie will endlich offen sagen dürfen, was sie denkt, ihren Glauben leben, ihre Feste feiern und sich nicht mehr als Mensch zweiter Klasse fühlen. Denn obwohl sie ihren Brüdern gleichgestellt war, war die Hierarchie allgegenwärtig, in einer Welt in der Männer höhergestellt wurden.
Freiheit. Würde. Glück. Dafür wird sie alles tun, rennen bis zum Umfallen. Lieber sterben als in das alte Leben zurückkehren müssen. Seit diese verrückte Hoffnung von ihr Besitz ergriffen hat, gibt es für sie kein Zurück mehr. Und sie klammert sich an den einen Gedanken: Gott ist an unserer Seite. Er hat es versprochen. Dass er uns herausholt. In ein besseres Leben. Mit IHM…
Wo sind eigentlich Mose und Aaron? Sie läuft wie durch einen Tunnel, das Licht am Ende wird immer größer und hoffnungsvoller. Werden sie es schaffen? Sie hört das Keuchen der Menschen neben und hinter ihr, Weinen, Hilferufe, Angstschreie – wo ist das Kind? – los, beeilt euch, sie kommen immer näher…mein Gott, so tu doch etwas! – plötzlich hört sie ein gewaltiges Rauschen, eine riesige Welle kommt von hinten und verschluckt das Heer der Verfolger. Einen Moment herrscht Totenstille.
Dann dreht Mirjam sich um, holt ihre Handpauke hervor und beginnt zu trommeln, immer wilder, sie trommelt alles aus sich heraus, die Angst, die Wut, den Hass, die Verzweiflung.
Und dann beginnt sie zu singen und zu tanzen. In höchsten Tönen, mitreißend, schwungvoll und begeisternd. Vom Himmel, der sich geöffnet und von Gott, der hinunterkam, um sie zu retten. Diese unbedeutende Schar Menschen, die nichts Besonderes geleistet haben, die niemand haben will. Außer Gott. Weil er sie liebgewonnen hat.
20 Da nahm Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, eine Pauke in ihre Hand, und alle Frauen folgten ihr nach mit Pauken im Reigen.
21 Und Mirjam sang ihnen vor: Lasst uns dem HERRN singen, denn er ist hoch erhaben; Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt. (2. Mose 15, 20-21)
Sie singt und tanzt und der Funke springt über. Auf alle anderen Mädchen, Frauen und Großmütter. Und sie stimmen ein in Mirjams Siegeslied, in dem keine tapferen Kämpfer oder starken Waffen oder Heldenmut vorkommen, sondern allein Gott und ein Sieg ohne Waffengewalt. Es ist ein Frauenlied. Und es erzählt davon, dass die Verhältnisse sich umkehren können. Dass Starke schwach und Schwache stark werden.
Viele hundert Jahre später wird eine andere Frau diesen Jubel aufnehmen in ihrem Lied: Maria.
Das Lied der Mirjam ist kein Lied, das Lust hat am Untergang der Ägypter. Es besingt den Gott, der DA IST – wie sein Name es sagt. Der eingreift und die Gewalt ins Leere laufen, die Hochgerüsteten mit ihren Waffen untergehen lässt. Der befreit und einen neuen Weg öffnet. Sie hat es selbst erlebt und diese Erfahrung gibt ihr Kraft und Mut und Hoffnung. Dass Gott wieder eingreifen wird. Für die Schwachen. Für Freiheit. Gegen Gewalttäter. Dass Menschen herauskommen können aus der Opferrolle und die Spirale der Gewalt durchbrechen.
Seit damals ist diese Hoffnung nicht mehr aus der Welt zu schaffen. Seit Ostern hat sie ein Gesicht und einen Namen: Jesus Christus.
Prophetin wird Mirjam genannt. Propheten bringen Botschaften von Gott unter die Menschen und sie tragen unsere Worte zu Gott. Mirjam paukte die Verheißungen Gottes in die Herzen verängstigter Menschen und gab tanzend und singend den Dank der Frauen an Gott zurück.
Es gibt noch ein anderes Siegeslied in diesem Kapitel. Es wird Mose und den Männern in den Mund gelegt wird. Darin klingen andere Töne an. Markige, kriegerische, auch hasserfüllte und sie lassen das Gotteslob anders klingen.
Mirjams Lied ist das ältere. Es ist einer der ältesten Texte der Bibel. Es ist fröhlich, mitreißend, voller Dankbarkeit, weiblich.
(Zwischenmusik Tanz)
22 Mose ließ Israel ziehen vom Schilfmeer hinaus in die Wüste Schur. Und sie wanderten der Tage in der Wüste und fanden kein Wasser. (2. Mose 15, 22)
In dieser Szene sehen wir das israelitische Volk wieder in einer Notsituation. Und es wird klar, Wüstenzeiten sind gefährliche Zeiten. Da wird die Haut dünn, wir werden angreifbar. Wo das Leben mühsam und eintönig ist, lauern die Dämonen. Als negative Gedanken und Gefühle überfallen sie uns und säen Zwietracht.
Mirjam hat es geschafft. Gemeinsam mit Mose und Aaron führt sie das Volk. Jeder hat seine besondere Stärke und Aufgabe. Und sie machen es gut. Auch wenn gemurrt, gejammert, gezankt und geschimpft wird. Auch wenn es an Essen, Trinken oder Trost fehlt. Die drei finden immer eine Lösung – mit Gottes Hilfe.
Doch dann, irgendwann, beginnt die Wüstenzeit auch an der starken und mächtigen Mirjam zu zehren. Sie wird unzufrieden und neidisch auf Mose und dadurch übermütig. Aaron stellt sich auf ihre Seite und es kommt zur offenen Konfrontation. Vor dem Volk.
1 Da redeten Mirjam und Aaron gegen Mose um seiner Frau willen, der Kuschiterin, die er genommen hatte. Er hatte sich nämlich eine kuschitische Frau genommen.
2 Und sie sprachen: Redet denn der HERR allein durch Mose? Redet er nicht auch durch uns? Und der HERR hörte es. (4. Mose 12, 1-2)
Für uns heute würde das vielleicht so klingen, wenn Mirjam Mose konfrontiert: „Du musst nicht meinen, du kannst dir alles erlauben! Diese Frau, die du geheiratet hast mit ihrem fremden Glauben, die passt nicht zu uns! Denkst du, nur du weißt, was Gott von uns will? Hat er nicht auch mit uns geredet? Aber du hältst dich ja für etwas Besseres!“
Und Mose? Er schweigt. Und am Ende gewinnt er. Mirjam dagegen wird bestraft. Für Aaron ändert sich nichts.
Eine herausfordernde Situation. Obwohl sich Mirjam da in etwas verrannt hatte, geschieht etwas scheinbar Typisches: die Prophetin, die Anführerin der Frauen, die selbstbewusst ihren Glauben hinaussingt, die Verantwortung trägt, Konflikte nicht scheut und Mose zur Rede stellt – sie wird bestraft, bekommt Aussatz und muss die Gemeinschaft verlassen… Aaron nicht. Er bleibt verschont.
Doch Gott ergreift Partei. Für Mose. Gegen Mirjam und Aaron. Er stellt sie zur Rede, zornig, weil sie Moses Autorität in Frage stellen. Was bedeutet das? Deutlich ist: Gott mutet ihnen zu, zu akzeptieren, dass Mose in einer besonderen Beziehung zu ihm steht. Neid hat keinen Platz in der Beziehung zu Gott.
Und die beiden Brüder? Sie lieben ihre Schwester. Und sie spüren ihren Teil der Verantwortung am Schicksal ihrer Schwester. Aaron bittet Mose um Verzeihung und um Hilfe für Mirjam. Und Mose bittet Gott um Heilung für seine Schwester. Die Beziehung der drei wird nicht zerstört. Sie bleiben sich, ihrem Auftrag und dem Volk treu.
Sieben Tage bleibt Mirjam aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Und das ganze Volk wartet. Mirjam gehört dazu. Gerade auch mit ihrer Krankheit, ihrem Ausgeliefertsein, ihrer Schuld. Danach ist sie gesund und wird wieder aufgenommen. Gott hatte sie korrigiert und wieder auf den rechten Weg gebracht und ihr Weg geht weiter. Mit Gott.
Und unser Film über Mirjam hat ein Happy End.
1 Und die ganze Gemeinde der Israeliten kam in die Wüste Zin im ersten Monat, und das Volk lagerte sich in Kadesch. Und Mirjam starb dort und wurde dort begraben. (4. Mose 20, 1)
Mirjam starb im Kreise ihrer Lieben, im Kreise ihres Volkes, ihrer Gemeinde. Ein schönes Filmende.
Wir haben zwar nur einzelne Mosaiksteine, die wir von Mirjams Leben in der Bibel finden, aber sie funkeln aus dem Raum der Zeit zu uns herüber und lassen eine intelligente, eigenwillige, glaubensstarke Frau erkennen. Die prophetische Tradition der Mirjam ließ sich aus der biblischen Botschaft nicht auslöschen. Ihr Lied klingt bis in unsere Zeit herein. Sie singt und tanzt uns voraus.
Mirjam ist Prophetin, eine Frau mit einer eigenständigen religiösen und politischen Meinung. Gemeinsam mit ihren Brüdern Aaron und Mose ist sie für das Schicksal des Volks Israel verantwortlich, das aus der ägyptischen Herrschaft befreit wird und unterwegs ist auf dem langen und mühsamen Weg durch die Wüste bis ins verheißene Land. Die Figur der Mirjam erinnert uns immer wieder daran, dass es eine Gemeinschaft von Männern und Frauen war, die das Volk leitete und in die Freiheit führte.
Und in dieser Gemeinschaft starb sie als Die von Gott Geliebte und die Bittere, die Ungezähmte. Vielleicht ist es genau diese Mischung, die mir diese Frauengestalt nahebringt und immer noch in mir leben lässt.
Wer sich geliebt weiß, kann über sich hinauswachsen, Verantwortung übernehmen, sich solidarisieren. Die Ungezähmte ist die Freie, die sich nicht festlegen lässt auf Rollenbilder und Erwartungen. Und die Bittere erlebt die Grenzen, die ihr gesetzt sind. Weil sie aber auch die Geliebte und die Freie ist, kann sie versöhnt mit ihren Grenzen leben. Im Vertrauen auf Gott, der da ist, Not sieht und hindurchführt durch alle Meere der Angst und Verzweiflung. Das hat sie erlebt. Davon singt sie. Auch für uns.
Wie sollten wir durch Mirjam nicht hellhörig und demütig werden? Obwohl sie dies alles vor fast 3500 Jahre erlebt und durchlebt hat, ist es, als sei sie eine von uns. Ich hoffe sehr, dass ihr euch auch in Mirjams Leben wiedergefunden habt und das von „Gottes Liebe durchs Leben getragen zu werden“, tief in euren Herzen und Seelen Platz findet und nach außen hin wirkt.
Amen
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